Alte Mühle | Am Mühlenteich 1
37581  Bad Gandersheim

Für Fragen und Buchungen erreichen Sie uns unter 0049(0)5382-917917-0 oder per Mail kontakt@alte-muehle-seminarhaus.de

Besonderes

Parallel zum personellen Übergang in der Seminarhausleitung der Alten Mühle ist ein Thema in den Vordergrund getreten, das uns und viele andere beschäftigt: Übergänge.
Wie können wir Kompetenz für Übergänge erwerben? Übergänge sind dadurch charakterisiert, dass die alte stimmige Verbundenheit in einem System (=Kohärenz) nicht mehr funktioniert und die neue
Kohärenz noch nicht erreicht ist, manchmal noch gar nicht klar sichtbar ist, z.B. bei der Geburt, in der Pubertät, dem Sterben usw., bzw. ökonomischen Systemen, dem Klimawandel u.a.m. Das gilt für Übergänge in allen Lebensdimensionen: biografisch, familiär/gemeinschaftlich, gesellschaftlich/kulturell wie auch global und geistig. Mehr siehe www.uebergaenge.org. 
Kunst in der Alten Mühle
Wir freuen uns über die bildnerischen Arbeiten von Jutta Holz-Nauert, die einige Räume schmücken. Mehr Kunstwerke sind sind hier zu sehen: http://www.holznau-art.de.   

 

Übergänge – Mosaik interdisziplinärer Annäherungen
Mit dem Fokus auf Übergänge schauen wir in die Veränderungsprozesse zwischen jetzt und morgen bzw. zwischen Ist- und Soll-Zustand.
Egal, ob es in meinem Körper, in meiner Familie, in der Gesellschaft, Ökonomie Natur oder global ist, immer und überall finden Veränderungsprozesse statt – Übergänge von einem Zustand, den man womöglich gerade als labil oder krank bzw. als stabil empfunden hat, hin zu einem noch unklaren Zustand…
Manche erleben Schwindel, andere Angst, Unsicherheit, wieder andere Erleichterung, Erlösung, Euphorie. Eine Patientin berichtete von tagelangem „Chaos im Kopf“. Alles sind mögliche Zeichen von beginnenden Kohärenzübergängen, dass sich unser Gehirn neu strukturieren möchte oder muss.
Aus Angst vor Neuem, das noch nicht abgesichert ist, versuchen viele am Alten festzuhalten – bis es zerreißt. Wie können wir Mut zum Übergang ins Unberechenbare finden? Wie können wir Vertrauen in Übergänge finden, wenn wir zwar ein Ziel vor Augen haben oder erahnen, aber noch nicht den Weg dorthin kennen?
Mit dem Blick auf Übergänge und dem interdisziplinären Austausch darüber wollen wir unser aller Kompetenzen zur Mitgestaltung der individuellen und gesellschaftlichen Veränderungsprozesse stärken. Diese kooperative Kompetenzentwicklung ist für sich gesehen auch ein Übergang, ein Lernprozess – womöglich ein Teilprozess von gesellschaftlicher / kultureller und globaler Kompetenzentwicklung in ebenso sinnvollen wie notwendigen Übergängen.
Auf diesem 1.0 uebergaenge.org – symposium vom 5.-7.Mai 2017 (dem 10. Symposium für Salutogenese, also einem Übergangssymposium im doppelten Sinn) habenwir Erfahrungen mit und Sichtweisen auf Übergänge /Transformationen sammeln und austauschen können. 
In drei interdisziplinären Themengruppen (‚Gesundung als Übergang‘, ‚Wissenschaftliche Revolutionen‘, ‚Gesellschaftliche Übergänge‘), vielen Vorträgen (u.a. von den HauptreferentInnen Ursula Seghezzi (Autorin, Coach, ‚transformation in natura®‘), Prof. Dr. Dr. Helge Peukert (Ökonom) und Prof. Dr. Thilo Hinterberger (Physiker, Bewusstseinswissenschaftler).und Workshops u.a.m. wurde vorhandene Übergangskompetenz deutlich. Viele Beiträge können Sie verschriftlicht im Heft 54 von DER MENSCH finden: ''Inmitten von Übergängen'.

Die Kooperative uebergaenge.org beimZentrum für Salutogenese
www.salutogenese-zentrum.de                www.uebergaenge.org  
© 2016 Alte Mühle.  Impressum